Mein Poesiealbum

Dies hier ist mein Poesiealbum. Darin sammele ich alles Schöne und Poetische rund um das Thema "Hunde", also Gedichte, Bilder und Geschichten. Frauchen und Oma haben mir erzählt, früher hatten alle Mädchen ein Poesiealbum, in dem sich die Freundinnen und Klassenkameradinnen mit Gedichten und eingeklebten Bildchen, sogenannten Oblaten oder Glanzbildern, "verewigen" konnten. Da habe ich mir auch so ein Album gewünscht, und Frauchen hat sich sogleich an ihren Computer gesetzt und für mich ein Internet-Poesiealbum gebastelt. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Angucken!



Er ist dein Freund, dein Partner, dein Beschützer, dein Hund.
Du bist sein Leben, seine Liebe, sein Führer.
Treu und aufrichtig wird er dein sein bis zum letzten Schlag seines Herzens.
Du schuldest ihm, dich dieser Hingabe würdig zu erweisen.

(Verfasser unbekannt)











An meinen Hund!

Er ist mein drittes Auge, das über Wolken blickt,
mein drittes Ohr, das über Winde lauscht.
Er ist der Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckt.
Wie er sich an meine Beine lehnt,
beim leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt,
seinen Schmerz zeigt, wenn ich ohne ihn ausgehe,
sagt mir tausendmal, daß ich der einzige Grund seines Daseins bin.
Habe ich Unrecht, verzeiht er mir mit Wonne.
Bin ich wütend, bringt er mich zum Lachen.
Bin ich glücklich, wird er vor Freude fast verrückt.
Mache ich mich zum Narren, sieht er darüber hinweg.
Gelingt mir etwas, lobt er mich.
Ohne ihn bin ich nur einer unter vielen.
Mit ihm bin ich stark. Er ist die Treue selbst.
Er lehrte mich die Bedeutung von Hingabe.
Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden.
Er lehrte mich verstehen, wo vorher nur Ignoranz war.
Sein Kopf auf meinem Knie heilt meine menschlichen Schmerzen.
In seiner Gegenwart habe ich keine Angst
vor der Dunkelheit und dem Unbekannten.
Er versprach, auf mich zu warten,
wann und wo auch immer.
Ich könnte ihn ja brauchen.
Und ich brauche ihn - wie ich es immer getan habe.
Er ist eben mein Hund.


(Gene Hill )





Eine zusammengerollte Zeitung kann ein nützliches Hilfsmittel sein, wenn man sie richtig anwendet.
 Benutzen Sie beispielsweise die Zeitung, wenn der Hund etwas anknabbert oder gerade ein Bächlein macht. Benutzen 
Sie sie nur, wenn Sie nicht zum richtigen Zeitpunkt eingreifen konnten, weil Sie nicht aufgepasst haben.

 Nehmen Sie die Zeitung, schlagen Sie sich selbst sechsmal gegen den Kopf und wiederholen Sie dabei den Satz:
„Ich habe vergessen, auf meinen Hund aufzupassen!“

 Wenden Sie diese Technik immer wieder an. Nach einigen Korrekturen werden Sie soweit konditioniert sein, 
dass Sie Ihren Hund im Auge behalten. Die Zeitungsrolle sollte allein zu diesem Zweck verwendet werden.

 Sobald Ihr Hund über Sie lacht, loben Sie ihn!

 (John Ross & Barbara McKinnsy)




Was wohl der Hund zur Nacht denkt?
Worüber er wohl nachdenkt?
Darüber, daß er Wacht hält?
Was, wenn ihn das nicht wach hält?
Schluckt ihn des Traumes Schacht dann?
Sagt er dem Alltag Schach an?
Macht das den Wunsch nach Macht wahr?
Ist nächtens alles machbar?

(Robert Gernhardt)



Der Hund ist sehr warm und hat in seiner Natur und seinen
Gewohnheiten etwas vom Menschen, liebt ihn, hält sich gern bei
ihm auf und ist ihm treu. Der Teufel hasst den Hund wegen
seiner Treue zum Menschen und schreckt vor ihm zurück.

(Hildegard von Bingen)








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