Winter in Norddeutschland!
Jetzt
haben wir schon seit vielen Wochen einen richtigen Winter. Zuerst fand
ich den vielen Schnee ja ganz lustig, doch inzwischen bin ich nur noch
genervt. Ständig klebt mir Schnee zwischen den Pfotenballen, und es
hilft auch nicht wirklich, daß mein Boss mir die Pfoten vor jedem
Spaziergang mit Waffenöl einreibt. Jeder
Spaziergang wird zu einem üblen, rutschigen Abenteuer - da nützen mir
auch mein "Allradantrieb" und meine angewachsenen "Spikes" nicht mehr
viel. Auch meine Freunde sehe ich jetzt seltener, denn das sind nicht
alles so hartgesottene Outdoorfanatiker wie mein Boss, die Oma und ich.
Manchmal traut sich aber auch die Oma nicht mehr mit mir nach draußen,
weil es so glatt ist, und mein Frauchen muß ja, wie Ihr aus der
"Manhattan"-Geschichte wißt, tagsüber ins Amt gehen um meine Knöchlein
zu verdienen. Also muß ich mich drinnen beschäftigen - zum Glück habe
ich ja genug feine Spielsachen. Hier zeige ich Euch mal, was ich im
Haus so spiele!
Bei
diesem Spiel muß ich Dosen verschieben, um die
...und hier muß ich Deckel aufklappen, um
die LeckerchenLeckerchen
zu finden...
herauszuholen.
Eins, zwei, drei, vier, Eckstein - alles muß versteckt sein! In meinem großen Würfel
kann man auch alle möglichen Sachen verstecken. Man kann Leckerchen hineintun,
oder eines von meinen Plüschtierchen, oder einen Ball, oder, oder, oder...
Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Ehemals gehörten zu diesem Würfel vier
kleine Plüschbällchen. Aber nachdem ich einen in seine Einzelteile zerlegt hatte und
einen weiteren auffressen wollte, hat mein Frauchen, diese Spaßverderberin, die Bälle
kurzentschlossen in den Müllkasten geworfen.
Besonders gern mag ich es auch, mit meinen vielen Plüschtieren zu spielen. Jedes von
ihnen hat einen Namen, u. a. gibt es Fritz, das Schaf, Xandi, die Ratte, Werner, den
Waschbären sowie Adolf, den Fasan, und meinen geliebten kleinen Hummer. Am liebsten
spiele ich mit meinen Tierchen "Zentrale Notaufnahme". Ich bin die Krankenschwester, die
die Ersteinschätzung macht, und muß die Patienten untersuchen und behandeln. Wenn es
im Wartezimmer sehr voll ist, kann es schon mal passieren, daß ich den Überblick verliere.
Aber dann sagen mir Oma oder der Boss, wer als nächstes dran ist, so daß ich den richtigen
Patienten herbeiholen kann.
Das
bin ich mit meinen Notfallpatienten.
Jeder Patient
wird gründlich untersucht und behandelt.

Der
Nächste bitte...
Jetzt ist die Krankenschwester müde!

Und so sieht es zur Zeit in meinem Garten aus! zurück weiter