In Hamburg sagt man "Tschüß"!

Bald werde ich Hamburg verlassen und nach Schleswig-Holstein aufs Land ziehen. Mein Frauchen und meine Oma haben nach langer Suche endlich ein schönes Haus mit einem großen Garten gefunden. Jetzt muß ich mich so langsam von allen meinen zwei- und vierbeinigen Freunden verabschieden, und bald gehe ich zum letzten Mal Streife im Gewerbegebiet.  In den vergangenen drei Jahren haben wir so viele nette Leute kennengelernt, daß ich direkt ein wenig wehmütig werde, wenn ich an den Abschied denke. Aber ich freue mich natürlich auch auf meinen neuen Wohnort Neu-Egenbüttel und die neuen Freunde, die ich dort kennenlernen werde. Frauchen hat mir schon verraten, daß dort ganz viele Hunde wohnen! Da bin ich ja neugierig, und ein großes Grundstück zum Bewachen ist auch ganz nach meinem Geschmack.  

Doch bis soweit ist, müssen wir noch viele Dinge erledigen. Wir müssen ganz viele Umzugskartons packen, allerlei Papierkram erledigen (zum Glück macht der Boss das für mich, so daß ich nicht selbst den Stift in die Pfote nehmen muß, um mich beim Finanzamt abzumelden) und im neuen Haus ist auch noch einiges zu tun. Aber wir haben viele liebe, fleißige Helfer, die uns versprochen haben, kräftig mit anzupacken - wie gut, wenn man Freunde hat! Am meisten freue ich mich, daß ich in unserem neuen Haus nicht mehr eine Treppe in die obere Etage hochklettern muß, wenn ich abends in mein Bettchen gehen will, denn das hat mir in unserem Hamburger Reihenhaus nicht so gut gefallen (der Oma übrigens auch nicht). Der Boss und die Oma freuen sich, daß sie endlich wieder einen richtig großen Garten haben. Frauchen hat mir versprochen, für mich dort einen Hundespielplatz anzulegen, Platz genug ist dort ja! Und vielleicht lerne ich ja auch nette Freunde kennen, die mich dann mal in meinem Garten besuchen mögen.

Auf den folgenden Bildern seht Ihr einige Abschiedsimpressionen aus Stellingen. Ich habe schon viele Freunde besucht, um mich zu verabschieden, und einige waren bereit, sich mit mir zum Abschied fotografieren zu lassen. Ich muß mich von den Menschen im Gewerbegebiet verabschieden, und natürlich von meinen geliebten Schrebergärtnern in der Gartenkolonie "Düngelau e. V." sowie von unseren Freunden aus der Igelschutzstation.


                                    

Ich verabschiede mich von Familie Höne auf der                                     Frauchen und ich bei einem unserer letzten Besuche
"Shiloh-Ranch" in der Gartenkolonie.                                                      auf der "Shiloh-Ranch".

Die Gartenkolonie Düngelau ist ein sehr schöner Kleingartenpark zwischen der Kieler Straße, dem Kronsaalsweg und dem Gewerbegebiet.
Am 17. Dezember 1992 stürzte ein Sportflugzeug in unmittelbarer Nähe der "Shiloh-Ranch" ab, die Fotos dazu findet Ihr im Fotoalbum  der
"Gartenfreunde Düngelau", außerdem gibt es dort allerlei interessante Bilder aus der Gartenkolonie zu sehen.



                          



              




     Von meinen Freunden im Gewerbegebiet verabschiede ich mich auf
     einen letzten Streifengang. Hier habe ich mich richtig zuhause gefühlt.
     Es gab jeden Tag etwas Neues und Interessantes zu entdecken, und
     ich habe mich auch richtig nützlich machen können. Einmal habe ich
     eine verlorene Digitalkamera am Straßenrand gefunden, die Frauchen
     und ich in einem Bürogebäude abgegeben haben, und einmal habe ich
     einen Arztbeleg, den der Bruder von meiner kleinen Menschenfreundin
     Anna, die im Gewerbegebiet wohnt, verloren hatte, wiedergefunden.
     Ganz oft habe ich auch dunkle Gestalten verbellt, die abends vor den
     Firmengrundstücken herumschlichen, ich habe verirrte Igel gerettet,
     mit LKW-Fahrern Freundschaft geschlossen und mit meinem Boss
     abends und an den Wochenenden schön auf den verlassenen Park-
     plätzen gespielt.
     Tschüß, liebe Freunde vom Jacobsenweg, ich werde Euch nie vergessen!





Auch von meiner Freundin Rinia muß ich Abschied nehmen. Aber bestimmt komme ich mal auf Besuch nach Stellingen, und dann
können wir uns im Schrebergarten treffen und zusammen spielen wie in alten Zeiten.

                  
Gleich bekommen wir von Rinias Frauchen Danuta ein                         So brav sind wir nicht immer!
Leckerchen. Dafür müssen wir uns artig hinsetzen.


Natürlich gibt es noch viele andere Freunde, von denen ich mich jetzt verabschiede. Leider können sie nicht alle auf meiner Website vorge-
stellt werden, aber erwähnen möchte ich sie doch: die Angestellten im kleinen Postamt in der Kieler Straße, wo ich bei jedem Besuch ein
Leckerchen bekommen habe; die Schulfreundinnen von der kleinen Anna aus dem Jacobsenweg; Ahmad vom Bahnhofskiosk; Herr Lorenz,
der nette Hausmeister aus der Hochhaussiedlung; die Crew vom "Futterhaus" in der Kieler Straße und natürlich das nette Team aus der
Tierarztpraxis. Und auch von diesen HundefreundInnen muß ich mich verabschieden:
Barry, Jack, Nelly, Amigo, Bobby, Pancho, Püppi,
Chico, Nele, Wuschel, Suri, Hunter, Maxi, Sam, Mona, Smokey, Tardy, Debby, Mercedes, Leo, Wotan, Timmy, Kaja, Kaba, Quincy und
Gina
- ich hoffe, ich habe niemanden vergessen.

Tschüß, liebe Hamburger Freunde, macht's gut und vielleicht sehen wir uns ja mal wieder!





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