Heute
zeige ich Euch ein paar Bilder aus meinem Egenbüttler Revier, wo ich
täglich auf
Streife gehe. Ich muß jeden Tag kontollieren, wer dort noch so
unterwegs ist und wer mir Nachrichten hinterlassen hat. Jedes Blatt,
jeder Grashalm, jeder Baum wird von mir ausgiebig beschnüffelt, ebenso
alle Zaunpfähle und Laternenmasten und was es sonst noch so gibt, um
"Pie-Mails" zu hinterlassen. Es ist schließlich wichtig, gut informiert
zu sein! Ich liebe es auch, meine zwei- und vierbeinigen Freunde zu
treffen und ich verabrede mich gern zu gemeinsamen Spaziergängen mit ihnen.
Natürlich
gibt es einige Lieblingsorte, die ich besonders gern aufsuche, wie den
nahen Sportplatz oder das Rellinger "Futterhaus". Oft mache ich auch
weitere Spaziergänge, zum Beispiel nach Ellerbek - das ist eine
Nachbargemeinde - oder ins nahe gelegene Hamburg-Schnelsen. Besonders
gern fahre ich mit dem Bus "in den Ort" - also nach Rellingen - oder
in meine alte Heimat Hamburg. So wird es mir nie langweilig, und auf
den folgenden Fotos könnt Ihr sehen, was ich so alles erlebe.
Ein Besuch im "Futterhaus"

Hier
sitze ich vor dem großen gelben "Futterhaus"-Hund. Ein
Herr Pecher, der Filialleiter,
schenkt mir ein Leckerchen.
Besuch im "Futterhaus" ist für mich das absolute Highlight! Ich
werde Frauchens Kreditkarte schon zum Glühen bringen...
"Ach
bitte, Herr Pecher, bekomme ich noch ein Leckerlein?"
"Hey Boss, haben wir auch nichts vergessen?!"
Auf dem Sportplatz

Hier
ist der große Trainingsplatz...
...und da
sitzt der aufmerksame Wachhund und paßt auf.

Auf
dem Trainingsplatz an der Kellerstraße.
Hier sieht man die große Tennishalle.

Auf Platz 1
mit Blick auf das Sportlerheim...
...und in der Fankurve am Moorweg.
Der
Egenbüttler Sportplatz ist eine wunderschöne Grünanlage und ein ganz
toller Spielplatz für uns Pelzträger. Offiziell ist uns Hunden das
Betreten der Anlage eigentlich untersagt, doch es wird von den
Verantwortlichen geduldet. Die Mehrheit der Hundeführer/innen achtet
auf Sauberkeit und Ordnung auf dem Gelände, doch leider gibt es auch
einige "schwarze Schafe", die die Hundehaufen liegen lassen. Das ärgert
mich sehr, denn es kann im schlimmsten Fall irgendwann einmal ein
absolutes Platzverbot für alle Hunde nach sich ziehen. Das wäre sehr
schade, denn so eine schöne Auslaufzone gibt es hier sonst nicht.
Als Fan
der Jungs und Mädels vom SC Egenbüttel appelliere ich daher an den
Sportsgeist aller zwei- und vierbeinigen Sportplatzbesucher: Fair-play
auch neben dem Spielfeld - bitte benutzt die von der Gemeindeverwaltung
an den Rellinger Dog-Stations kostenlos bereitgestellten Hundekotbeutel
und sammelt alle Eure "Duttis"ein und werft
sie in eine der vielen Mülltonnen auf der Sportanlage!!
Mein kleiner Freund
Dieses
lustige kleine Klempnerauto sehe ich fast jeden Tag im Erlenweg.
Besonders gut gefällt mir die niedliche Figur auf dem Dach: ein kleines
Männlein, das weinend in einer Toilette sitzt und "Help mi!" ruft.
Dieser Anblick kann selbst das härteste Hundeherz erweichen. Meine
Hundeführerin sagt, der arme Kleine ist eine sogenannte "HiloPe", eine
hilflose Person also (und sie muß das wissen, denn sie war jahrelang
Ersthelferin in ihrer Dienststelle). Auch wenn ich nicht Lassie bin,
mache ich mir doch Gedanken, wie ich dem traurigen Männchen wohl helfen
könnte, denn ich finde den kleinen Kerl einfach zu süß!

Spannende Schnüffelspaziergänge
Besonders
gern mache ich mit der Oma oder dem Boss einen "Schnüffelspaziergang".
Das
ist eine gemütliche Angelegenheit, die ich genau so liebe wie
temporeiche Actionspiele oder den "Frundsberger Drill", also
Unterordnungsübungen, "Bei-Fuß"-Laufen (genauer gesagt: mit meiner
Hundeführerin "im Gleichschritt" zackig marschieren) oder neue Tricks
lernen. Beim Schnüffelspaziergang "latschen" wir ganz entspannt durch
die Geografie, ich kann alle paar Schritte stehen bleiben und
interessante Gerüche erkunden, und oft bleiben wir stehen
oder setzen uns auf eine Bank, um uns anzuschauen, was ringsum so
los ist. Auf diesen Spaziergängen gehe ich an einer 5-m-Leine, das gibt
mir Sicherheit, wenn wir neue Orte erkunden (Ihr wißt ja, meine
Augenprobleme schränken mich im Alltag oftmals ziemlich ein), und
gleichzeitig habe ich genug Bewegungsfreiheit, um alles ausgiebig zu
begucken und zu beschnuppern. So ein Schnüffelspaziergang ist eine
tolle Sache, und hinterher bin ich meistens so müde wie nach einer
Stunde Ballspielen, denn die vielen Sinneseindrücke
wollen ja verarbeitet sein. Auf den folgenden Fotos seht
Ihr einige interessante Orte, die ich schon besucht und "erschnüffelt"
habe.
Das ist ein kleiner Teich in Ellerbek, den ich oft und gern
aufsuche. Ich liebe es, die Enten und Gänse - die "Wasser-
flieger" - die dort leben, zu beobachten.
Gar zu gern würde ich sie ja mal verfolgen und in den Teich
springen, aber das möchte Frauchen nicht so gern. Und da
sie ja nun mal der Boss ist, muß ich mich leider damit ab-
finden, daß ich auf die Vogeljagd verzichten muß.
Aber es ist schon ein toller Anblick, wenn die Wasserflieger
starten oder landen. Diese eleganten Vögel faszinieren mich
immer wieder. Allerdings sind die Enten und Gänse von mir
nicht so begeistert. Als ich mich mal ganz freundlich und nett,
wie es meine Art ist, mit ihnen bekannt machen wollte, haben
sie mich böse angezischt. Na gut, dann eben nicht... 

Ich
bin das freche Pinselohr und gehe gleich auf Schnüffeltour!
Und drüben liegt Ellerbek... Hier sitze ich am Teich an der Pinne-
berger Straße in Egenbüttel und genieße die
Frühlingssonne.

Auch
auf diesem Feld, zwischen dem Kurten Kamp und der Kellerstraße gelegen,
gibt es für mich immer viel zu erschnüffeln und zu entdecken.
Manchmal treffe ich hier auch Freunde, und dann begrüßen wir uns erstmal und spielen und toben eine Runde zusammen.
Branka unterwegs
Die
Linie 195 - der Überlandbus - unser "Jingle Truck". Der 195er fährt auf
der Strecke zwischen Pinneberg und Garstedt und verbindet Egenbüttel
mit dem Rest der Welt. Souverän und gelassen thronen die Fahrerinnen
und Fahrer hinter dem Lenkrad - wahre Kapitäne der Landstraße, die
nichts und niemand so leicht aus der Ruhe bringen kann.
Ich
liebe
es, mit dem Bus zu fahren. Wenn wir eingestiegen sind, lege ich mich
sogleich brav neben Frauchens Sitzplatz. Wir steigen immer in der Mitte
ein, so daß ich während der Fahrt durch die Türscheiben nach draußen
schauen kann. Wenn andere Passagiere aus- und einsteigen, interessiert
mich das nicht. Erst wenn meine Hundeführerin aufsteht, weiß ich: jetzt
müssen wir aussteigen! Wenn der "Jingle Truck" an der Haltestelle hält und die Türen
aufgehen, stehe ich auf und steige zusammen mit Frauchen aus. Nun
warte
ich so lange, bis alle Türen wieder geschlossen sind und der Bus -
unter
meiner fachkundigen Aufsicht - abgefahren ist. Jetzt schüttele ich noch
schnell mein Fell aus, und wir können endlich weitergehen.
Frauchen sagt dann immer zu mir, ich sei der Chef von Bahnsteig 8, so
hieß nämlich mal ein lustiges Lied in den 80er Jahren. Na gut, soll sie
ruhig ihre Witze machen - mir ist es schon wichtig, die Abfahrt zu
beaufsichtigen, schließlich sollen doch alle Fahrgäste pünktlich an ihr
Ziel kommen!
Fortsetzung folgt...!